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Historie

Blick auf die heutige Sportstätte.

Der ATSV Neidenfels
(Arbeiter-, Turn- und Sportverein Neidenfels) wurde im Jahr 1909 gegründet.
Die einzige Sportart damals war Turnen, das in von der Fa. Julius Glatz zur Verfügung gestellten Räumen stattfand.
Nach dem 1. Weltkrieg stiftete das damalige Vereinsmitglied Valentin Georg dem Verein ein Gelände in der hinteren Zwerlenbach - hier ebneten die Mitglieder das Gelände ein und 1926 wurde eine Sporthalle gebaut.

... damalige Turnhalle ...

frühes Foto des ATSV

1949 wurde der während der NS-Zeit verbotene Verein wieder gegründet, der Name auf TSG verkürzt. Als Sportarten standen Turnen und Leichtathletik auf dem Programm.

Inzwischen war die Frage eines Sportplatzneubaus in Neidenfels aktuell geworden, denn der 1925 gegründete Fußballclub "FC 1925 Neidenfels" war in die A-Klasse aufgestiegen.
Erste Überlegungen führten dazu, das Gelände des ATSV in der Zwerlenbach zu nutzen. Der TSV war durchaus gewillt dieser Anfrage nachzukommen, wenn u.a. gleichzeitig das Gelände hinter der Sporthalle vom ATSV als Turnplatz genutzt werden konnte.
Diese Bereitschaft war Grundlage dafür, dass später in der Zwerlenbach das heutige Sportgelände entstehen konnte.
Die Umgestaltung der Anlage wurde von der Gemeinde Neidenfels um Bürgermeister Philipp Karch unter großzügiger Mithilfe der Firma Glatz finanziert, die 30.000 DM beitrug. Die Einweihung der Turn- und Leichtathletikanlage konnte am 20. Juli 1958 gefeiert werden.

Turnerriege (1955)


Bauarbeiten am Sportplatz

Der Fußballclub "FC Neidenfels"
war am 11. Februar 1925 als zweiter Verein neben dem ATSV gegründet worden.
Es ging den Gründungsvätern vor allem darum, "abseits jeder Politik zu stehen" und in den Süddeutschen Fußballverband aufgenommen zu werden, um an den Meisterschaftsspielen teilnehmen zu können.
Aufgabe der Vorstandschaft in der Anfangszeit war es, die Grundlagen für einen geregelten Spielbetrieb zu schaffen. Zunächst wurde hierfür natürlich ein Sportplatz benötigt.
Zu diesem Zweck fassten die Fußballer früh das Wiesengelände der Firma Glatz am Katzenstein zwischen Neidenfels und Frankeneck ins Auge, und nach "langwierigen" Verhandlungen erklärten sich die Verantwortlichen der Papierfabrik auch bereit, dem Verein das Gelände für eine jährliche Anerkennungsgebühr von 10 RM zu überlassen - was eine holprige Wiese jedoch nicht urplötzlich zum brauchbaren Sportplatz macht.

Jugendmannschaft 1928

1. Mannschaft

Aufgrund der Einflussnahme der Nationalsozialisten schlitterte der Verein im Jahr 1933 in eine ernsthafte Krise. Was zunächst den ATSV traf, ging wenig später auch nicht am FCN vorbei.
Der FCN 1925 wurde umgetauft in VfL Neidenfels (Verein für Leibesübungen), man unterwarf sich dadurch den Richtlinien des Reichsbundes für Leibesübungen.
Dem unrühmlichen Zeitgeist entsprechend wurden Treffen des VfL in der folgenden Zeit immer häufiger mit dem Hitlergruß, dem Deutschlandlied oder dem Horst-Wessel-Lied beendet anstatt des früher üblichen "Hipp, hipp, hurra!". Der Vereinsvorsitzende hieß jetzt "1. Führer".

Der Wiederbeginn
in den Trümmern Nachkriegsdeutschlands gestaltete sich schwierig. 1946 ließ die französische Militärregierung das Vereinsleben wieder zu. Die aus dem Krieg zurückgekehrten Fußballer kickten für den "Sportverein Neidenfels". Erst im Jahr 1950 erfolgte die Rückkehr zum traditionsreichen Namen FC 1925 Neidenfels.
Der FC stellte zeitweise drei aktive und mehrere Jugendmannschaften.
Nachdem im Spieljahr 1951 die Meisterschaft in der C-Klasse Neustadt erreicht wurde, folgten einige gescheiterte Anläufe, bis im Jahr 1956 die Meisterschaft in der B-Klasse Neustadt und gleichzeitig auch der Pokalsieg errungen wurde.
Damit war der Aufstieg in die A-Klasse Mitte geschafft.

Meistermannschaft 1950/51

Weil der Fußballplatz am Katzenstein nicht mehr für die Austragung von Verbandsspielen zugelassen war, mussten in den ersten beiden Jahren die Heimspiele auf dem Frankenecker Sportplatz ausgetragen werden.
Die Mannschaft brauchte jetzt, in der höheren Klasse, einen Trainer. Mit Erwin Scherm wurde der erste bezahlte Fußballtrainer in der Vereinsgeschichte verpflichtet. Nach einer Eingewöhnungsphase in der neuen Klasse erreichte die Mannschaft zum Ende der Runde einen gesicherten Mittelfeldplatz.

7. Juni 1959
Freundschaftsspiel gegen die Traditionsmannschaft des 1.FC Kaiserslautern
Neidenfels gewann 8:0

Die Saison 1958/1959 wurde mit dem Erreichen des 4. Platzes in der A-Klasse und einer Punktezahl von 35:25 die erfolgreichste im bisherigen Vereinsgeschehen.
1963 musste der FC Neidenfels mit 5:55 Punkten als Tabellenletzter den undankbaren Weg in die B-Klasse antreten.

ATSV + FC = TSG 1909 Eintracht Neidenfels
14. März 1965 - ein Datum, welches als DER Meilenstein in der Neidenfelser Sportgeschichte genannt werden kann.
Zur ersten gemeinsamen Generalversammlung von ATSV und FC wurde am 14.03.1965 in die Turnhalle eingeladen. 73 stimmberechtigte Mitglieder waren anwesend.
"Es wird in Zukunft nur noch einen Sportverein in unserem Dorf geben!" Mit diesen Worten hatte der damalige 1. Vorsitzende des TSV Neidenfels, Herbert Unterfenger, die Versammlung eröffnet.
Als Vereinsname wurde "TSG 1909 Eintracht Neidenfels" gewählt.

Neue Sporthalle
1973 ersetzte die neue Sporthalle ihre zu klein gewordene Vorgängerin. Diese stand an der Seite des heutigen Parkplatzes zwischen Fußballplatz und Halle. Der Beschluss des Gemeinderats stammte vom Februar 1970, Baubeginn war am 15. September 1971, Einweihung am 12. Mai 1973.

Links im Vordergrund ist die alte Turnhalle zu erkennen

Nachdem sich die Fußball-Mannschaft 1967 in die C-Klasse verabschiedet hatte, wurde ein Generationenwechsel vorgenommen.
Mit Trainer Georg Keller (links im Bild) realisierte der Verein 1970 den Wiederaufstieg in die B-Klasse Neustadt.
Dieser Start war als geradezu sensationell bezeichnet worden. Zwölf Spiele wurden ohne Verlustpunkt absolviert. Erst im 13. Spiel gab es zu Hause gegen Gimmeldingen ein 2:2. Am Ende der Verbandsrunde war die Mannschaft Vizemeister.
Wenn aber bei einer aufstrebenden Mannschaft Leistungsträger den Verein verlassen, ist der Abstieg manchmal unausweichlich. So auch bei der TSG, die danach zwischen B- und C-Klasse pendelte.

1983 gelang dem TSG-Team der bravouröse Wiederaufstieg in die B-Klasse. Trainer war erneut Georg Keller, der die Mannschaft ein Jahr zuvor nach dem Abstieg 1981 übernommen hatte. Nach einem Kopf-an-Kopf-Rennen mit dem VfL Elmstein über die gesamte Saison lagen beide Mannschaften am letzten Spieltag gleichauf. Das Nachholspiel auf dem damaligen Elmsteiner Rasenplatz nach dem letzten Spieltag avancierte zu einem echten Endspiel.
Knapp 700 Zuschauer waren Zeugen dieser Partie.
3:2 siegte die TSG-Elf und stieg erneut in die B- Klasse auf. Das Punktekonto mit 48:8 war ebenso ansehnlich wie das Torverhältnis von 119:33.

Die A-Klasse in Reichweite
Letztendlich musste ein Entscheidungsspiel um den Aufstieg herhalten.
In diesem Jahr duellierte man sich an der Tabellenspitze mit dem FV 21 Haßloch.
Am 28. Mai 1985 kam es zum Showdown gegen die Haßlocher auf dem Rasenplatz des VfL Neustadt.
Beide Mannschaften hatten die Saison punktgleich beendet.
Sage und schreibe über 1000 Zuschauer wollten sich dieses Match nicht entgehen lassen. Nach einem heißen Kampf siegte die TSG mit 3:2 und sorgte somit für einen der größten Erfolge der Vereinsgeschichte.
Trainer Keller betreute die Mannschaft noch bis 1986.

oben:
Rolf Käfer, Hartmut Brill, Senad Sahinovic, Achim Baumann, Germund Pfeifer,
Andreas Kempter, Gerald Klein, Ralf Seiberth, Peter Braun,
Trainer Georg Keller, Spielleiter Gustav Roth
unten:
Stefan Konrad, Markus Schuler, Jörg Kempter, Michael Mayer, Kurt Höchel,
Ernst Hartmann, Thomas Dennerle

Bis 1989 konnte sich die TSG in der A-Klasse halten. Zum Ende der achtziger Jahre war allerdings der Gang in die B-Klasse unvermeidlich.
Die Leistungsträger kamen in die Jahre oder wechselten den Verein. Dieser Aderlass wurde in den nächsten Jahren spürbar.
1994 musste die TSG den Gang in die C-Klasse antreten. Im Entscheidungsspiel gegen den Abstieg auf dem neutralen Platz in Forst verlor die TSG gegen den FC Leistadt nach Elfmeterschießen.
Ohne Zweifel ein Tiefpunkt in der Historie des Vereins!
Seit dieser Zeit befindet sich die TSG in der Kreisklasse Neustadt. Es ist bis heute leider nicht gelungen, nochmals in die B-Klasse aufzusteigen. Positiv ist anzumerken, dass es trotz aller widrigen Umstände und Spielerabgänge immer wieder gelang, neue Spieler für den Verein aus der eigenen Jugend wie von anderen Vereinen zu gewinnen und bis heute ein schlagkräftiges Team aufs Feld zu schicken.

Der Jugendfußball
war schon immer Ziel des Vereins.
In den achtziger Jahren konnten auch bei den Jugendmannschaften einige Erfolge verbucht werden:
Die C-Jugend wurde 1985 Meister, die A-Jugend belegte den dritten Tabellenplatz und erreichte das Pokalendspiel.
Die A-Jugend gewann im Jahr darauf die Meisterschaft in der Kreisklasse Neustadt. Umso bemerkenswerter, da man mit gerade einmal zwölf Spielern in die Saison ging und oft nur in Unterzahl antreten konnte.
Trotzdem wurde die Mannschaft Meister. Selbst zweistellige Siege waren keine Seltenheit. Die B-Jugend wurde 1986 und 1987 ebenfalls Meister, was der Jugendarbeit der TSG die Krone aufsetzte.
Die Zeitungen titelten damals: "Neidenfelser Fußballer ohne Nachwuchssorgen".


A-Jugend (Kreismeister 1968/69)

C-Jugend (1984)

Meistertitel können nicht immer "geholt" werden, aber die TSG konnte bislang jedes Jahr mindestens eine Jugendmannschaft melden.
Genau darin sollte auch der Erfolg des Vereins gesehen werden.
Die Jugend zu fördern, bis sie sich der aktiven Mannschaft anschließen kann, ist die Aufgabe von Vereinsverantwortlichen, insbesondere Jugendleiter und Trainer.
Jugendarbeit ist die Grundvoraussetzung für den Erhalt des Vereins. Dies ist bei weitem kein Selbstläufer. Spieler, Trainer und Betreuer finden sich meist nicht von selbst.
Man muss bei den reichhaltigen Angeboten der Freizeitgestaltung das richtige Rezept für die Begeisterung am Vereinsfußball finden. Der TSG scheint dies bis heute ganz gut zu gelingen.

Wirtschaftsbetrieb
Nach dem Neubau von Turnhalle und Sportheim hatte sich die Gaststätte als Anlaufstelle im Ort etabliert. Deren Qualität war weit über das Dorf hinaus bekannt geworden und nicht selten war an Sonn- und Feiertagen jeder Platz besetzt. Voranmeldungen waren sogar erforderlich. Nicht nur die Bewirtung der Sporttreibenden funktionierte, sondern man konnte einfach auch "mal gut Essen gehen".

2009 - Blick in die Gaststätte
Ab dem Ende der 90er Jahre konnte das Niveau der Gaststätte nicht mehr gehalten werden. Der gute Name der TSG-Gaststätte verlor mehr und mehr an Ansehen.
Eine äußerst sinnvolle Investition erfolgte im Herbst 2006. Mit finanzieller Unterstützung der Gemeinde und tatkräftigem Einsatz von TSG-Helfern konnte ein Holzofen für das Sportheim angeschafft werden.

Leichtathletik
In den 70er Jahren wurden in dieser Abteilung der TSG beachtliche Erfolge eingefahren: Kreismeisterschaften bei den Schülern, Vizemeisterschaften auf Pfalzebene.
"Eingeschlafen" ist die Abteilung dann, als nach 30 Jahren keine Übungsleiter nachfolgten. Dazu kam die Tendenz, dass kleine Vereine immer weniger eigene Leichtathletik-Abteilungen unterhalten konnten.

Manfred Schott - 2. Sieger - 3000m

Mathias Seif - 1000m

Handball
in Neidenfels, das war für mehr als ein Jahrzehnt eine ganz erfolgreiche Sache. Elf gegen elf wurde damals noch gespielt, draußen auf dem Sportplatz, der bis in die 1970er Jahre hinein verbreitete Feldhandball.
Einmal in den Folgejahren wurde die TSG sogar Gruppensieger.
Als die letzten Aktiven nach Lambrecht abgewandert waren, gab es in den 1980ern nochmals eine Wiederbelebung der Handballabteilung, mit der B- und A-Jugend der Mädchen.
Ein Schlag für die Neidenfelser sei dann die Entscheidung des Handballbunds gewesen, Verbandsspiele in einer vergleichsweise kleinen Halle wie der in Neidenfels nicht mehr zu erlauben, erinnert sich die damalige Jugendtrainerin Bärbel Schanzenbächer.

Mädchenhandball - 1984

Tennis
Durch den Bau der neuen Sporthalle war es nun ebenfalls möglich Tennis zu spielen. In der Halle wurde neben Markierungen für Handball, Badminton usw. auch ein Tennisspielfeld aufgezeichnet. Es dauerte auch nicht sehr lange, bis dieser Sport von den Neidenfelsern entdeckt wurde. 1974 trafen sich acht Mitglieder der TSG zum Tennisspielen.
Mitte der 80er Jahre wurden Stimmen laut, auch in Neidenfels einen Tennisplatz im Freien zu errichten. Am Ende waren 28 Vereinsmitglieder am Bau beteiligt. 27.000 DM kostete die Anlage damals. An der TSG blieb es, davon 7.000 DM zu stemmen.
Die Mitglieder der Tennisabteilung hatten sich bereit erklärt, der TSG einen Betrag von je 150 DM zur Verfügung zu stellen, um die nötige Finanzierung fertigzustellen. Außerdem hatten sie sich zu beträchtlichen Arbeitsleistungen auf freiwilliger Basis verpflichtet. Am Ende waren es etwa 2.100 Stunden!

1.Vorsitzender Rolf Käfer bei der Einweihung des Tennisplatzes (16.6.1988)
Für einen weiteren Tennisplatz hätte das zur Verfügung stehende Gelände leider nicht ausgereicht. Dass nur ein Spielfeld errichtet werden konnte, war im Grunde nicht tragisch. Dies entsprach damals und auch heute noch durchaus der Frequentierung der Anlage. Leider war es dann später jedoch nicht möglich, in der Medenrunde mitzuspielen bzw. das Verbandsgemeindeturnier auszurichten.

BM Willi Jahn und Rolf Käfer ehren die Teilbnehmer der 1.Vereinsmeisterschaft (08.09.1988)
v.l.:Willi Kempter (1.), Gerrit Volz (2.),Werner Bassemir sen., Werner Bassemir jun.,
Martin Schoberwalter, Karl-Ernst Roos, Hans Kempter, Manuel Bickert
Bis zum Jahr 1990 stieg die Mitgliederzahl der Abteilung auf 49 Personen, in Laufe der Zeit musste die Abteilung jedoch wieder deutliche Einbußen hinnehmen. Die Abteilung war deutlich überaltert und Nachwuchs dringend erforderlich.

Trotz dieses "Handicaps" spielte man Jahr für Jahr beim Verbandsgemeindetennisturnier mit. Im Jahr 2005 gelang es, als Sensationsteam das Turnier zu gewinnen. Im Jahr 2006 wurde sogar "noch einer drauf gesetzt", als der Titel ungeschlagen verteidigt werden konnte. Dieses Turnier fand bei herrlichem Wetter am 8. und 9. September auf der Tennisanlage des TC Elmstein statt.
Obwohl sich die TSG-Spieler für dieses Turnier nicht optimal vorbereiten konnten, fand die Mannschaft wieder zu einer Riesenleistung. Beachtenswert war, dass die TSG mit nur vier Mann das gesamte Turnier bestritt. Bei insgesamt neun Matches ging es doch an die Substanz jeden Einzelnen. Dieser Kraftakt wurde von allen teilnehmenden Mannschaften bewundert. Im Verlauf des Turniers wusste sich die erfahrene Mannschaft zu steigern. Die Gegner aus Elmstein, Weidenthal und Lambrecht wurden allesamt mit 2:1 Siegen geschlagen. Fazit des Turniers war, dass in der Verbandsgemeinde Lambrecht die TSG Neidenfels in nur zwei Jahren eine Tennishochburg geworden ist.


Verbandgemeindeturnier - Sieger 2006
Für die TSG waren im Einsatz (siehe Bild): Willi Kempter, Klaus Lehnig, Rudi Spanier und Siegbert Stoller. Im Jahr 2005 gesellte sich noch Bernd Bay zu der Siegermannschaft. Damals konnte man den gastgebenden TC Weidenthal mit 4:1 sowie die Mannschaften aus Elmstein und Lambrecht jeweils mit 3:1 bezwingen.
Volkswandern
... war von 1976 bis in das Jahr 1993 ein beliebtes Angebot in Neidenfels, das von unzähligen einheimischen und auswärtigen Besuchern geschätzt und genutzt wurde. Dadurch pflegte man mit vielen Vereinen einen freundschaftlichen Kontakt.
In dieser Zeit wurde, wegen des großen Andrangs, die Veranstaltung sogar auf zwei Tage aufgeteilt.
Bis zu 3.000 (!) Wanderer gingen an den Start. So war auf dem Parkplatz und in der Sporthalle oft kein freier Platz mehr zu ergattern. Viele Gruppen trafen mit Bussen am Veranstaltungsort ein, was zu meldepflichtigen Staus in der Zwerlenbach führte. Nicht zu vergessen die unzähligen Teilnehmer der amerikanischen Streitkräfte aus der Region Kaiserslautern, die teilweise mit Militärfahrzeugen die Fahrt nach Neidenfels antraten.
Wegen sinkender Teilnehmerzahlen fand 1993 der letzte Volkswandertag in Neidenfels statt und zum Jahresende wurde die Mitgliedschaft im Deutschen Volkssportverband gekündigt.

Der Sportplatz wird zum Parkplatz
Somit endete eine Ära großartiger Veranstaltungen in Neidenfels, bei denen das ganze Dorf buchstäblich auf den Beinen war - als Helfer in der Halle, an den Verpflegungsstellen und auch als Wanderer auf den markierten Strecken.
Frauenturngruppe

In den 70er und 80er Jahren konnte die TSG auch eine Frauenturnabteilung vorweisen. Diese Damen trugen maßgeblich zum gesellschaftlichen Bereich des Vereins bei, insbesondere beim 75-jährigen Jubiläum der TSG sowie bei den traditionellen Maskenballveranstaltungen oder dem Kerweumzug. Geleitet wurde die Abteilung von Maria Fuchs und Sieglinde Rötzel. Lore Thailmann, Elke Leidner sowie zum Ende Martina Kempter und Elke Weil übernahmen das wöchentliche Training.

oben:
Ilse Seiler, Irmgard Steinmetz, Brigitte Zwally, Jutta Klein,
Josette Bickert
knieened:
Maria Fuchs, Sieglinde Rötzel, Helana Schaeffer, Heidi Keller

Tanzkreis
Der Tanzkreis der TSG Neidenfels feierte 2008 sein 10-jähriges Bestehen. Wer hätte gedacht, dass sich aus dem damals gegründeten "Vor-Ort-Tanzkurs" eine Gruppe von zwölf Paaren entwickeln würde, die sich über die Jahre im Gemeindeleben fest etablieren würde.

hinten:
Peter Emser, Volker Kempter, Jürgen Hagenbucher, Kurt Höchel, Roger Melzer,
Michael Rüger, Gisbert Schelske, Günther Merkel, Ralf Uhly, Klaus Kobel, Jürgen Keller
mitte:
Christine Kempter, Iris Graf, Andrea Melzer, Sandra Keller, Edwin Grün
vorn:
Daniela Kobel, Angelika Rüger, Evelyn Schelske, Priska Merkel,
Sonja Grün, Sybille Höchel, Beate Hagenbucher, Iris Uhly
Aus den anfänglichen Standardtänzen entwickelte man mit der Zeit ein großes Repertoire von Square-Dance bis hin zu diversen Schautänzen. Bei Auftritten immer wieder beliebt sind die gekonnt vorgetragenen Playback-Shows der Tanzkreismitglieder.
Zu sehen ist der Tanzkreis bei Faschingsveranstaltungen, Jubiläen und Geburtstagen.
Aber nicht nur Tanzen ist angesagt, ein Höhepunkt eines jeden Jahres ist die Teilnahme am Deutschen Winzerfestumzug in Neustadt. Hier räumte man schon manchen Preis ab. Darüber hinaus unternimmt der Tanzkreis auf geselliger Ebene sehr viel, wie z.B. Ausflüge zum Rosenmontagsumzug nach Mainz, mehrtägiger Aufenthalt im Schwarzwald, Grillfeste usw.
Frauen - Ballsportgruppe
In 2008 kamen Bärbel Schanzenbächer und Elke Weil auf die Idee, das geringe Angebot an Frauensport im Verein zu erweitern. Ein Rundruf, einige Handzettel und Plakate wurden verteilt, und schon trafen zehn bis zwölf Frauen zusammen.
In der Sporthalle wurde abwechselnd Fußball, Handball, Hockey usw. gespielt. Als Höhepunkt der Abteilung kann man das Fußballspiel am Tannenfest 2008 gegen die D-Jugend bezeichnen. Das Spiel wurde zwar mit 1:2 verloren, aber alle waren mit Herz und Spaß dabei.

hinten:
Anetta Varga, Regina Zaepernick, Nicole Kobel, Katja Stöckel,
Bärbel Schanzenbächer, Silke Kipp, Elke Weil, Rita Dostert
vorne:
Sirikarn Seiler, Steffi Schoberwalter, Dagmar Herter, Julia Nitsche, Petra Dennerle

Einlagespiel am Tannenfest 2008
Kinderturngruppe
Zu Beginn des neuen Jahrtausends besann man sich auf die Ursprünge des Vereins. Eine Kinderturngruppe, wie sie es früher schon gab, wurde ins Leben gerufen. Unter der Leitung von Nicola Stoner konnten sich alle Kinder im Alter von etwa vier bis acht Jahren, die eben nicht Fußball spielen wollten, sportlich betätigen.
Bis heute sind die Jüngsten des Vereins mit Begeisterung bei der Sache.


schon Ende ... ???

 

© TSG NEIDENFELS (2017)